Freitag, 2. Juli 2010

13.Marburger Nachtmarathon



2.Start beim Marburger Nachtmarathon. Erfahrungsgemäß eine heiße Angelegenheit. Auch in diesem Jahr sollte sich das nicht ändern. Ganz im Gegenteil, Startschuss bei ca 32°C.

Die Vorbereitung verlief sehr schlecht. Immer noch mit Sprunggelenksproblemen zu kämpfen, mußte ich das Training stark reduzieren. Schlimmer noch, eine Erkältung kam dazu. Kurz nach dem Marathon D'Alsace in Molsheim bekam ich Halsschmerzen, die Nase lief. Die Halsschmerzen verschwinden zum Glück am Mittwoch vor Marburg. Allerdings die laufende Nase und der Schleim auf den Bronchien bleibt noch. Trotz alle dem bin ich Sonntags, also 5 Tage vor Marburg, den Rodgau Rundweg (32km bei Pace 6:30min/km) mitgelaufen. Dienstags und Mittwochs je 13km bei brütender Hitze gelaufen. Donnerstags kein Training.

Freitag 2.Juli

Mit 4 Flaschen Wasser, 300gramm Nudeln und gepackter Lauftasche fahre ich zur Arbeit. Jetzt schon mal fleißig trinken. Zum Mittagessen die Nudeln verputzt. Kurz nach 15 Uhr endlich raus und ab nach Marburg zum Marathon. Erdrückende Hitze, Stau auf der A5, Thermometer zeigt 37°C Grad. Das wird heute die Hölle ! Kurz vor 18Uhr stehe ich am Lahnufer auf dem Parkplatz. Die 4 Flaschen Wasser sind schon längst abgekippt. Immer noch 33°C steht auf der Anzeige. Startunterlagen anholen, umziehen und auf in die Marburger Oberstadt zum Start auf dem Marktplatz.



Ich werd' wahnsinnig. 37°C zeigt das Thermometer bei der Hinfahrt nach Marburg.



Unter dem Zeltdach ist es gerade noch so erträglich.



Die Marburger Altstadt mit dem Schloss im Hintergrund. Fotoquelle: Nikanos (Danke)



Die alte Universität von Marburg. Fotoquelle: Nikanos (Danke)



Historisches Rathaus am Marktplatz. Dieses Jahr das Motiv der Finishermedaille. Fotoquelle: Nikanos (Danke)



Der Marktbrunnen auf dem Marktplatz. Fotoquelle: Nikanos (Danke)

Der Marktplatz ist proppenvoll. Es gibt noch ein paar gut gemeinte Tipps wegen den hohen Temperaturen, dann fällt endlich der Startschuß.
Über 1000 Läufer/innen stürzen sich die enge Barfüßerstraße hinunter. Vorbei an den voll besetzten Cafes, nehme ich Fahrt auf. Dank einem Startplatz im vorderen Bereich, muß ich kaum abbremsen oder sinnlose Manöver laufen. Wende an der Universitätsstraße. KM1 3:57min, kein Wunder, die Strecke ist bis hier her ja auch stark abschüssig. Jetzt wird es sich zeigen, wie die Hitze sich auswirkt. Ein paar Zuschauer haben sich im Zentrum von Marburg versammelt und machen Stimmung. Vorbei am alten Brauhaus. KM2 jetzt auf flacher Strecke in 4:14min. Mir läuft jetzt schon der Schweis. Das wird heute nix. Weiterlaufen und schauen wie sich alles entwickelt. Die Biegenstraße rauf, Abzweig Deutschhausstraße. Wir laufen auf die Elisabethenkirche zu, kurz vor der Kirche dann rechts in die Bunsenstraße. KM3 immer noch in 4:14min.



Die Elisabethenkirche. Motiv der Finisher Medaille von 2009 Fotoquelle: Megacity01 (Danke)

Weiter in Richtung Wehrda. Ich nehme Tempo raus, das ist heute einfach nicht drin. Ein Glück gibt es alle 4km eine Versorgungsstelle. Gleich mal ein Wasser reingeschüttet. Das gibt es doch gar nicht, da geht schon der erste Läufer! Mit 4:29/4:16/4:23 für KM 4-6 bin ich schon deutlich langsamer. Das Örtchen Wehrda ist passiert, jetzt geht es rein ins Feld. Die Hitze steht, ich bin jetzt schon völlig platt. Ein Pacemaker für die 1:29 auf der HM Distanz überholt mich. Ich hänge mich dran. Aber irgendwie wird er die 1:29 so nicht schaffen, denn mein Schnitt für KM 7-9 liegt bereits bei 4:25min/km. Entlang am Lahnufer sind wir wieder in Marburg. Da ist auch schon wieder Zuschauerunterstützung. Aber das baut irgendwie auch nicht auf.



10km Durchlauf passiert. Vorbei an der Grüner Mühlen. Fotoquelle: Manuel Kuhn (Danke)

KM10 Durchlauf bei 43:11min sagt jetzt schon alles. Nur mit Müh und Not kann ich den KM Schnitt unter 4:30min/km halten. Zum ersten Mal vorbei am Zielbereich. Über den baufällige Hirsefeldsteg auf die andere Lahnseite. Entlang am Lahnufer. Zur rechten sitzen die vielen Studenten, mit bester Laune und Bier im Gras der Lahn Auen.



Hirsefeldsteg. Schade, schade. Die Kultbrücke muß weg ! Im nächsten Jahr wird es über die neue Brücke gehen.

Jetzt sieht man logischerweise auch schon die KM Schilder der Runden 2 und 3. Da wird einem so richtig klar, was da noch kommt. Jetzt kommt auch noch der weniger angenehme Abschnitt auf dem Radweg neben der Bundesstraße nach Gisselberg. Weg von der Bundesstraße rein nach Gisselberg. KM15, Uhr zeigt 1:05:45. In Gisselberg ist wenigstens wieder etwas Stimmung. Sogar eine 3 fach Dusche zum durchlaufen ist aufgebaut. Schöne Idee. Wieder im Feld, muß erst einmal ein kleiner Anstieg auf die Höhe der parallel verlaufenden Bundesstraße 3 überwunden werden, und das ist nach bereits 16 gelaufenen KM schon sehr heftig. Nun überhole ich den Pacemaker für die 1:29 Halbmarathonzeit. Er ist total platt, wird die 1:29 nie und nimmer schaffen. Meine Pace ist jetzt schon über 4:40min/km. Ich darf gar nicht drüber nachdenken was da noch alles vor mir liegt. In dieser Runde muß ich noch nicht die erweiterte Schleife laufen, bevor es im Feld zurück Richtung Marburg geht. Ich sehe immer mehr Läufer gehen. Einer liegt sogar am Straßenrand und muß von Sanitätern behandelt werden. Es sollte nicht das letzte Mal heute Abend sein, wo der Rettungswagen zum Einsatz kommt. Die Halbmarathonies haben es fast geschafft. Das hätte mir heute wirklich auch gereicht. Aber warum einen Halbmarathon laufen, wenn doch auch ein Marathon angeboten wird ? Wir befinden uns auf dem "Planeten-Lehrpfad". Immer mal wieder kommt am Rand des Weges eine Tafel mit einem der Planeten unseres Sonnensystems vorbeigeflogen. Eine schöne Sache. Ich quäle mich weiter zum Zielbereich, so platt bin ich, als wären es schon die letzten Kilometer. Tolle Stimmung jetzt auf dem Damm zwischen Stadion und Lahn. Die "Halben" biegen ab nach rechts. Ich muß über den verstopften Hirsefeldsteg in die 2.Runde. Kleiner Tumult auf dem Steg mit den Spaziergängern und Läufern aus der 1.Runde.



Klare Ansage. Halbmarathonies haben es geschafft. Für den Marathon geht es noch zwei Runden runter nach Gisselberg.

2.Runde. Jetzt sind noch die ganzen Läufer/innen der hinteren Plazierungsplätze unterwegs. Die meisten gehen nur noch. HM Durchlauf bei ca. 1:34:15. Durst ! Wo bleibt der Getränkestand. Da kommt er. Aber was ist das denn ? Eine Stehparty am Versorgungspunkt. Leute so geht das nicht ! Hier sind noch einige unterwegs, welche noch ein zeitliches Ziel vor Augen haben. Ich komme kaum an die Becher ran. Muß ganz schön Geschwindigkeit raus nehmen, um einem Becher zu schnappen. Ich glaube ich habe Fanta gezogen am Ende des Tisches ! Na herzlichen Glückwunsch ! Der Durst ist größer als die Abneigung gegen dieses süße bapp Zeugs. Also rein damit. Das wird mir irgendwann schwer im Magen liegen. Weiter durchschleppen am Lahnufer. Es kühlt ein bisschen ab, aber die Schwüle bleibt. Pace nun im Schnitt um die 4:45min/km. Gisselberg erreicht. KM25 noch 17km zu laufen ! Los weiter, irgendwie wird es gehen. Zeit ist heute fast egal. Gisselberg ist jetzt fast wie ausgestorben. na klar, die Fußball WM läuft, wer interessiert sich da noch für ein paar total bescheuerte Läufer, welche schweisstriefend ihre Runden laufen. Zum Glück ist es heute nicht das Deutschland Spiel, sonst würde uns wahrscheinlich niemand mehr die Becher reichen an den Versorgungsstellen. Wieder dieser Anstieg auf die Höhe der B3. Für den letzten Kilometer habe ich jetzt fast 5 Minuten gebraucht. Auf geht es in die extra Schleife für Runde 2 und 3. Kurz vor dem Landschulheim Steinmühle der Abzweig in Richtung des Planeten Lehrpfades. Unter der B3 Brücke greife ich zum 2. Mal in meiner Läuferlaufbahn nach einem Schwamm. (Das erste Mal war letztes Jahr in Marburg......). Auf einem kleinen Trampel Pfad geht es weiter. Da höre ich doch plötzlich eine Stimme: "endlich noch einer der Marathon läuft ! Ich dachte schon ich wäre ganz alleine hier". Ja welch ein Glück ! Ein Mitstreiter auf den letzten 16km ! Das hilft jetzt ungemein. Wir jammern beide über die brutale Hitze, erzählen uns die letzten Marathonerlebnisse und versuchen uns gegenseitig wieder aufzubauen. Da vergeht die Zeit beim plappern und schon kommt KM30. Reiner, der Marathon Mitstreiter meint nur "wenn wir mal KM32 haben, dann noch ein lockerer Zehner und es ist geschafft". "jo, aber bitte ein ganz lockerer 10'er" meine Antwort. Die Pace jetzt im Schnitt knapp vor der 5min Marke, mehr geht nicht mehr. "Saturn" fliegt gerade an mir vorbei. Das kenne ich aus der 1.Runde, gleich kommt der Verpflegungspunkt unter der Brücke der Südspange. Wir quälen uns weiter, der Zielbereich rückt näher. Vorbei am Schwimmbad, Stadion schon in Sicht. Noch einmal rüber über den Hirsefeldsteg. Die letzte Runde. Hier staut sich jetzt der Läuferverkehr. Diesmal rege ich mich nicht mehr drüber auf, und genieße diese "jogging-Pause".



Zum letzten Mal, und nur mit Hilfe von Zusatz Stegen geht es über den baufälligen Hirsefeldsteg über die Lahn.

Zum letzten Mal vorbei an den Studenten auf den Lahnwiesen. Das Jammern wird immer lauter. Es geht jetzt im Wechsel, einmal bin ich vorne, das andere Male ist Reiner vorne. "Ich bin am Ende, lauf du ruhig vor" fällt immer wieder der Satz. Aber keiner kann sich absetzen. Und das ist auch gut so, denn alleine will ich dieses Ding wirklich nicht zu Ende laufen. Endlich Gisselberg erreicht. Noch einmal durch. Kleine Steigung über die B3/Lahnbrücke, sofort rechts rein in die Zusatzschleife. KM Schnitt jetzt bereits bei 5:15min/km. Das ist wesentlich langsamer als mein normales Trainingstempo. Das kann doch alles nicht wahr sein. Jetzt nicht aufgeben, durchziehen. Noch 5km. Wieder Planetenweg. Sonne - Merkur - Venus - Erde - Mars. Noch 4km. Das ist abartig heute. Ich will nicht mehr. Das ganze Wasser blubbert im Magen rum. Da kommt der Streckenfotograf auf dem Fahrrad und muntert uns auf: "Los, ihr habt es doch gleich geschafft, außerdem seit Ihr gut dabei, auf jeden Fall unter den ersten 10 !" Was ??? Unter den ersten 10 ! Das glaub ich jetzt nicht. Mit so einer Zeit ? Aber klar, es ist heute für jeden sehr schwierig. Also weiter kämpfen und durchziehen. Jupiter - Saturn. Versorgung unter der Brücke. Kostenloses Powerbar Gel mitgenommen. Noch ca. 3km sind noch zu überstehen. Inzwischen schon etwas dunkel, kann man kaum mehr die Uhr vernünftig ablesen. Reiner hat nun etwas nachgelassen und ich eile voraus. Jetzt werde ich es irgendwie schaffen. Überholt hat mich seit der 2. Runde niemand mehr. Also muß doch etwas dran sein an der Platzierung unter den ersten 10. Das wäre ja noch der Hammer. Vielleicht sogar ne Alterklassenplatzierung in der AK40 ! KM40, 3 Stunden 9 Minuten. Wird ne Zeit knapp über 3:20 werden. Aber das spielt jetzt keine Rolle mehr. Nur noch durchkommen und schauen was am Ende dabei raus kommt. KM41, los zusammenreißen. Kämpfen, es ist doch fast geschafft. Das Schwimmbad kommt. Der Lahndamm. Die Qualen haben gleich ein Ende. Abzweig ins Stadion ist sichtbar, da winkt mich doch eine Ordnerin in die nächste Runde ! "Marathon links rum" Ja bin ich so langsam unterwegs, dass man meinen müßte ich wäre erst in der 2.Runde. "Hey, ich bin fertig, ich will ins Ziel !" "Oh, ja klar, dann rechts rum !" Schotterweg, hier ist alles in Bau um den Hirsefeldsteg rum. Egal es sind ja nur noch ein paar Meter. Rauf auf die weiche Bahn im Jahnstadion. Noch 200 Meter, dann ist es vollbracht. Schöne Atmosphäre jetzt unter Flutlicht. Der Zielbogen kommt. Was für eine Aktion habe ich da hinter mir. Geschafft !!! 3:20:35 meine Zeit. Nicht besonders schnell, aber heute unter den Bedingungen reicht es für Gesamtplatz 5 und AK M40 Platz 2. Was will man mehr. 1 Minute nach mir kommt nun auch Reiner ins Ziel. Glückwunsch, super Reiner. Platz 6 ! Also mal ganz ehrlich. Ohne die gegenseitige Hilfe hätten wir diesen Lauf nie und nimmer in dieser Zeit geschafft. Jetzt aber zum Getränkestand. Ich bohre 6 Becher Isozeugs in Rekordzeit ab ! Schnell noch duschen und Siegerehrung, dann will ich nur noch nach Hause.



ein hartes Stück Arbeit, aber geschafft! Jetzt unter die eiskalte Dusche.



Perfekte Teamarbeit ab KM26. Frank und Reiner. Am Ende Platz 5 und 6. Na dann prost !

Freitag, 18. Juni 2010

Marathon du Vignoble d'Alsace



Diesmal wirklich ein reiner Spaßmarathon. Eine ideale Gelegenheit die Pace Sub 3:30 für den Königsschlösser Romantik Marathon Füssen zu üben. Leider seit über einer Woche schlimme Probleme mit dem rechten Sprunggelenk. Schmerzen beim Treppensteigen usw. Nur noch 1x 10km gelaufen in der Woche vorm Marathon. Das wird eine schwierige Aufgabe werden, den Lauf durchzustehen. Versuche nun mit Eis und Diclofenac zu behandeln. Werde am Sonntag das Sprunggelenk an der Aussenseite mit Tapes stabilisieren.

Samstag Mittags geht es los in Richtung Elsass. Leichte Kopfschmerzen, Sprunggelenk getaped, aber dennoch bester Laune. In Molsheim angekommen, alles top organisiert. Überall Schilder und Wegweiser für den Marathon. In der Marathon Village ist schon viel los. Die Kinder Läufe sind gerade im vollen Gange. Jetzt schon tolle Stimmung. Es ist wie ein großes Volksfest mit Flammkuchen, Wein und haufenweise gut gelaunter Läufer/innen. Startunterlagen klar gemacht, da treffe ich auch schon auf Gabi und Joe in voller "Laufmontur".



alles super ausgeschildert in Molsheim



Volksfeststimmung in der Marathon Village



Schon gut drauf, Gabi und Joe

Ich lasse mich von der Stimmung anstecken und genehmige mir doch tatsächlich ein Bier. Doch langsam meldet sich der Hunger. Spätzle Party ab 18 Uhr. Da wird gleich mal zugeschlagen.



Spätzle, Käse und ein Nachtisch (vegetarische Version)



Robert hat noch den ganzen Tag gearbeit, als Belohnung muß er jetzt lange für sein Essen anstehen

Die Stimmung wird immer besser. Der Wein fließt in Strömen, und so langsam ist es mir ein Rätzel, wie diese Leute morgen früh um 7:30 Uhr einen Marathon laufen wollen?
Mein Kopf brummt, daher beschließe ich jetzt schon ins Hotel zu fahren.
Eine Stunde später kommen auch Gabi und Robert ins Hotel. Robert läd uns nochmal zu einem Getränk ein. Der Schädel brummt, aber vielleicht hilft das ja gegen die Kopfschmerzen.



Sehr schönes Hotel im 11km entfernten Obernai



Der Ortskern von Obernai läd noch zu einem Absacker ein.

Ich bin schon um 5 Uhr morgens wach, Der Kopf brummt immer noch. Wie soll das blos heute funktionieren. Bleibt nur zu hoffen, dass sich der Kopf beim laufen beruhigt. Ohne Frühstück und Kaffee geht es zum Start auf dem Cora Gelände in Dorlisheim. Viel Zeit bleibt nicht mehr bis zum Start. In einem Gebäude auf dem Gelände gibt es doch tatsächlich Kaffee und trockenes Brot. 3 Kaffee abgebohrt, 3 Brote reingedrückt, umziehen, Kleiderbeutel weg und auf zum Start.



Kurz vorm Start, alle gut drauf trotz feucht fröhlichem Programm am Samstag Abend



die letzte Rettung : Kaffee vorm Start gegen die Kopfschmerzen

Die Stimmung wird immer besser. Die schrillsten Verkleidungen werden an der Startline präsentieret. Ich komme mir in normaler Laufkleidung schon wie ein Außenseiter vor. Endlich geht es los. Vorbei an der Startlinie, aber keine Zeitmessmatte, obwohl jeder einen Chip am Schuh hat. Wahrscheinlich nur ne Zielzeitmessung, schon mal ne Minute verschenkt. Aber das ist ja heute ziemlich egal. Einfach nur durchlaufen. Evtl. die Pace für die 3:30 üben und den Lauf genießen. Für die meisten Starter ist aber Spaß pur angesagt. Denn an den Versorgungsständen gibt es neben den üblichen Getränken, Wein aus der Region. Leckere Spezialitäten des Elsaß, wie man Sie wohl nur im Gourmetpalast wieder finden wird. Ich setzte mich ein wenig nach vorne ab, wo es nicht mehr so eng zu geht. Die Pace knapp unter der 5min/km Grenze, so geht es durch eine super tolle Landschaft. Alles gemütlich. KM5 passiere ich bei 24:36min. So kann es weiterlaufen. Das angeschlagene Sprunggelenk spielt gut mit. Ich bin zufrieden. Durch Hermolsheim, über Mutzig weiter nach Molsheim. Direkt am Flüßchen "Bruche" entlang. Malerische Streckenabschnitte lassen meine Kopfschmerzen verschwinden. Ich komme ins Gespräch mit einem Elsässer. Viele Kilometer laufen wir nebeneinander und plaudern. Am Ende von Molsheim dann der 10km Durchlauf. 47:37min, schneller als geplant. Aber es läuft total locker. Ich bin entspannt und froh dass diese schlimmen Kopfschmerzen vorbei sind. Auch das Sprunggelenk verhält sich sehr gut. Ab und zu zieht es mal kurz aber mehr Probleme gibt es bis dahin noch nicht. Das bestätigt mal wieder meine These, dass bei einem Marathon fast alle Beschwerden ausgeblendet werden können, und man sich hinterher viel besser fühlt. Verletzungen heilen eben am besten durch Bewegung ! Weiter geht es auf der Bundesstraße entlang in Richtung dem Ort Dachstein. Das ist jetzt nicht mehr so schön zu laufen, aber macht trotzdem noch Spaß. Die KM Schilder scheinen hier je nach Laune aufgestellt zu sein. Hier stimmt jetzt irgendwie gar nix mehr. Das stört aber niemanden. Durch Dachstein durch, über Ergersheim nach Wolxheim. Die Stimmung an der Strecke wird immer besser. Schade, dass ich all diese schönen Elsässischen Köstlichkeiten auslasse. Ja geradezu eine Beleidigung. Aber so eine Art von Verpflegung bin ich wirklich nicht gewöhnt, und bleibe bei den Müsliriegeln. Irgedwie will ich ja doch was futtern. Gel brauche ich heute nicht. Am Ende von Wolxheim geht es ins Feld. Ein sehr steiler Anstieg, der es in sich hat. Auch damit hatte ich nicht gerechnet. Es kommt noch besser. Der Feldweg wird auch immer schlechter. Solchen Wegen würde ich im Training aus dem Weg gehen. Dazu noch das angeschlagene Sprunggelenk. Ob das gut geht ? Ich hab so meine Zweifel, den der Weg bessert sich überhaupt nicht. Endlich, rein ins Ort Dahlenheim. Wieder Asphalt unter den Füßen. Der Halbmarathondurchlauf kommt näher. Hier steigen noch eine Menge Läufer mit ein. Zum Glück aber zeitversetzt. Wahnsinnsstimmung jetzt in Scharrachbergheim. Mal sehen was die Uhr sagt. 1:42:10 das ist ok. Wenn das so weiterläuft, dann würde am Ende ne Zeit knapp unter 3:25 rauskommen. Erst mal geht es jetzt ganz schön abwärts. Das läuft gut. Aber wieder stehen die KM Marker total falsch. Ach, ist doch egal. Rüber nach Odratzheim. So langsam merke ich die gelaufenen Kilometer. Naja, war ja klar. Auch diese 42km müssen erst mal gelaufen werden. Auch wenn das Tempo nicht so hoch ist. KM25 bei 2:00:13. Kirchheim ist schon durchlaufen. Der Abschnitt nach Wagen zieht sich. Und irgendwie ist es doch wieder wie bei jedem Marathon. Man muß jetzt anfangen zu beißen ! Wieder tolle Stimmung im Ort Wangen. Die schönsten Leckereien lasse ich liegen, Müsliriegel schmeckt auch gut ! Raus aus Wangen, da kommt die Ernüchterung ! Wieder übelster Feldweg. Das tut jetzt langsam weh, und ist alles andere als förderlich für den angeschlagenen Knöchel. Da muß ich jetzt durch, hilft nichts. Jetzt kommen auch noch Ziegelsteine und Schotter auf dem Weg dazu. KM30 erst vorbei. Die nächste Ortschaft ist in Sicht, aber es dauert noch eine Weile bis ich die ersten Häuser von Traennheim erreicht habe. Verwirrende Wegführung, aber überall weisen die vielen Steckenposten den Weg. Jetzt geht es sogar mitten durch ein Hofgrundstück. Echt super hier. Wo bekommt man schon sowas geboten. Und schon wieder Feld ! Nein das kann doch nicht wahr sein. Langsam reicht es. Jetzt kommen auch noch Ziegelsteine und Schotter auf dem Weg dazu. KM33, KM34 es nimmt kein Ende. Ortschaft Bergbieten, nochmal Anfeuerung von den Zuschauern. 7km noch zu laufen. Das wird doch jetzt irgendwie gehen. Nein, schon wieder geht es ins Feld ! Aber soweit ich weis, das letzte Mal. Noch einmal da durch, kleiner Anstieg ins Ort Dangolsheim. KM36 Uhr zeigt 2:54:48 auf der Uhr. Das wird nochmal knapp mit der Sub 3:25 ! Und das sollte heute am Ende schon rauskommen. Nochmal alles geben für die letzten 6km. Weiter über Avolsheim zurück nach Molsheim. KM37 in 4:47 und KM 38 in 4:46. Molsheim kommt immer näher. Das beflügelt. KM39 in 4:36min. Na also ich kann am Ende noch zulegen. Ja sogar ein paar Läufer werden noch überholt. Gute Stimmung. Gleich ist es geschafft. Noch 2km. Durchhalten ! Ich kann das Tempo halten. Nach Molsheim rein. Auf in Richtung Ziel ! Jetzt ist hier was los ! Super Stimmung ! Noch 1km zum geniesen. Ich bin gut in der Zeit. um die Kurve auf die Zielgeraden. Der rote Teppich ist schon zu sehen. Toll gemacht. Ein wirklich schöner stimmungsvoller Einlauf ins Ziel. Die Zeit sieht auch noch gut aus. Mit 3:23:38 laufe ich über die Linie.



Stimmungsvoller Zieleinlauf



Die letzten Meter über den roten Teppich



Am Ende glücklich im Ziel



Zielverpflegung: Jetzt erst mal fressen !



T-Shirts gibts erst im Ziel



Auch am Sonntag super Stimmung in der Marathon Village



Schon wieder essen ! Extra für mich ein Salatteller anstelle von Wurst. Super !



Trotz längerer Trink und Esspausen super durchgekommen. Ganz besonders Karl-Ernst. Er holt den 1.Platz in der M70 ! Glückwunsch !



Auch nicht schlecht. Dominique



Toller Marathon, hat viel Spaß gemacht. Im nächsten Jahr bestimmt wieder.

Samstag, 29. Mai 2010

6.Mittelrhein Marathon



Gerade mal 14 Tage nach Luxembourg will ich beim Mittelrhein Marathon an den Start gehen. War ja eigentlich ganz schön im letzten Jahr, also warum nicht. Strecke ist fast flach, da kann man auf ne gute Zeit laufen. Die üblichen orthopädischen Probleme waren dieses mal weitestgehend im Griff. Nur das heftige Programm der letzten Wochen macht mich schlapp. Aber egal, wenn es dann losgeht, wird es schon irgendwie laufen.

Samstag 29.5.2010

Heute muß ich nicht selbst fahren. Yvonne vom Wien Marathon will mich abholen. Da kann ich dann nach dem Marathon ein paar Bierchen kippen. Wie schön. Mit dabei als Unterstützung an der Strecke Axel, Anke und Yvonne's Briard Hündin Jana. Auf der Fahrt nach Koblenz laden wir in Kriftel noch Gabi ein. Bester Laune sind wir um kurz nach 14Uhr an der Sporthalle am Oberwerth. Startunterlagen holen. Dieses Mal ist die Marathonmesse bereits um 15Uhr geschlossen. In diesem Jahr wird vor Sporthalle eine Schleife gelaufen. Dies ist notwendig, da Bauarbeiten leider den Weg zum Deutschen Eck versperren. Der Zielverlauf ist daher vor dem Deutschen Eck.
Auto schnell noch für schlappe 9 Euro Tagespauschale (super Stadt Koblenz!) in die Tiefgarage vom Hauptbahnhof gebracht, bevor alles abgesperrt wird. Hier laufen schon viele Läufer/innen, mit den gepackten Beuteln herum. Ganz entspannt setzten wir uns noch in ein Cafe und warten darauf, bis sich die Züge in Richtung Start Oberwesel oder Boppard bewegen.



Marathonmesse in der Halle am Oberwerth



Lockerer Nachmittag in Koblenz bei Kaffee und Kuchen. Yvonne, Anke, Gabi, Frank und Axel. Fotoquelle : Gabi



Schnell noch mal ein Kippchen, bevor es mit dem Zug zum Start nach Boppard bzw. Oberwesel geht

Jetzt heist es so langsam aufbrechen zu den Sonderzügen. Noch gut in Erinnerung ist das Chaos vom letzten Jahr, als Züge ausgefallen waren, und einige Läufer/innen den Start zu spät erreichten. Aber diesmal alles kein Problem. Bestens organisiert. Genügend Waggons stehen zur Verfügung. Jeder bekommt einen Sitzplatz. Super in der Zeit erreichen wir den Bahnhof in Oberwesel.
Kleiner Fußmarsch zum Start, Kleiderbeutel abgeben und warten auf den Startschuß.



Mit dem Zug von Koblenz zum Start nach Oberwesel. Gabi und Frank



Ein paar Meter müssen noch zum Start gelaufen werden.



Gleich geht es los !



Heute ausnahmsweise mal in grün. Fotoquelle : Gabi

18:45 Uhr

Der Startschuss fällt. Kein Gedrängel, keine überflüssigen Ausweichmanöver. Das ist auch kein Wunder, denn der Marathon ist wie üblich mit nur 523 Teilnehmern wesentlich schlechter besetzt als der Halbmarathon. Dazu gesellen sich noch die Teilnehmer der Staffel und des Duo-Marathons.
Was kann ich hier heute erreichen ? Also wenn ich ganz ehrlich bin, dann denke ich doch tatsächlich so ein bisschen an die Sub 3. Warum den auch nicht. Vor 6 Wochen in Wien ging es doch auch. Die 3:06:46 vor 14 Tagen auf den nicht einfachen Kurs von Luxembourg sprachen ebenfalls dafür, mit der Pace für Sub3 los zu laufen.
Die ersten beiden KM in je 4:20min/km sind eher schwerfällig. Einige Läufer in der Gruppe wollen auch die Sub 3 angehen. Also werfe ich gleich mal in die Runde : "wir sind zu langsam". Tempo leicht angezogen geht es weiter. Keine Zuschauer an der Strecke, dafür der Anblick der Loreley auf der anderen Rheinseite. KM3 schon besser mit 4:01min/km. Aber das läuft irgendwie nicht so locker wie noch vor 14 Tagen in Lux, und schon gar nicht wie in Wien. Naja, vielleicht gibt sich das noch denke ich mir. KM4 wird gerade so ne 4:15 und KM5 mit großer Anstrengung eine 4:07min/km.



Vorbei an der Loreley. Bildquelle : Dirk Schmitt (Danke!)

Also das wird heute nichts. So ein Tempo kann ich unmöglich durchhalten. Irgendwie ist alles so schwerfällig. Vielleicht doch zu viel gemacht in der letzten Zeit ? KM6 in 4:18. Aber mir geht es nicht alleine so. Die ersten in der Gruppe vermuten falsch postierte KM Schilder. St.Goar wird durchlaufen. Kaum Unterstützung an der Strecke. Dafür gibt es aber mit Burg Katz und Burg Maus historische Kulisse zu bewundern. Der Verdacht mit den falsch gestellten KM Markern bestätigt sich tatsächlich mit 3:53min für KM 7. Trotzdem, ich fühle mich jetzt schon so, als wäre ich gerade an KM21 vorbei gelaufen.



Burg Katz. Bildquelle : Felix König (Danke!)



Kaum Stimmung in St.Goar Bildquelle : TK (Danke)



Burg Maus Bildquelle : Peter Weller (Danke)

Die Ernüchterung kommt sehr schnell. Die Gruppe muß ich jetzt schon ziehen lassen KM8 drücke ich in 4:28min/km ab. Irgendwie ist eine leichte Schwüle in der Luft. Ich greife jetzt schon sehr oft nach Wasser und Iso Getränk. Jetzt erst mal cool bleiben, nicht auf die Uhr sehen und ganz normal weiter laufen. Hilft alles nichts. Der Abstand zur Gruppe wird größer, ich komme nicht mehr ran. KM9 in 4:18 und 10km Durchlauf bei 42:29min. KM11 in 4:21min/km - Sub3 abgehakt für heute! Weiter durch den Ort Hirzenach. Endlich mal ein paar Zuschauer und wieder Stimmung an der Strecke. Ich stemme mich gegen die Ermüdung. Wenigstens bis zum Halbmarathondurchlauf, dann sehen wir weiter. Bis KM15 halte ich die Pace unter 4:15. Doch dann lasse ich wieder nach. Die Zeiten pendeln sich um die 4:20min/km ein. Endlich, Boppard ist erreicht. Hier war im letzten Jahr gute Stimmung. Runter an die Rheinpromenade. Vorbei an den vielen Gaststätten und Cafe's. Hier ist sogar eine Hochzeit im vollen Gange und wir sausen daran vorbei. Wieder hoch auf die Bundesstraße, das strengt an. Aber der Jubel beim Halbmarathondurchlauf und mein Name aus den Lautsprechern entschädigt. 1:30:01 für den 1.Abschnitt. Na, das geht doch noch.



Halbmarathondurchlauf in Boppard. Bildquelle : TK (Danke!)

Jetzt wird es wieder ganz einsam um mich herum. 7km öde Bundesstraße bis Spay liegen vor mir. Die Sub3 Gruppe von den ersten gemeinsamen Kilometern ist weit vor mir. Ab und zu ein paar Leute an der Straße, aber im großen und ganzen kein sehr aufbauender Streckenabschnitt. Meine Zeiten werden dramatisch schlechter. Die Pace noch knapp unter der 4:30'er Marke. So geht es bis zur Ortschaft Spay. Runter von der Bundesstraße und rein ins Ort. Wieder Stimmung. Das tut gut. Und den ersten der Sub 3 Gruppe überhole ich wieder. Er hat Wadenprobleme, aber dennoch läuft es gut meint er. Weiter durch den Ort. Fast am Ende bei KM 28 stimmt eine Band zu "Smoke on the water" ein. Na das gibt noch mal Schwung, für die gemeine Unterführung der Bundesstraße. Erst runter, und dann gleich brutal rauf.



Die Marksburg auf der gegenüberliegenden Rheinseite nehme ich schon fast nicht mehr wahr Bildquelle : Holger Weinandt (Danke!)

Das hat Kraft gekostet. Dennoch KM29 mit 4:35min/km geht noch. Ich baue immer mehr ab, aber seltsamerweise werde ich nicht überholt. Haben die sich scheinbar alle überpaced ? Oder was ist da los heute ? KM30 Marke passiert bei 2:10:09. Meine Güte, noch 12km. Weiter durch das Örtchen Brey. Gleich darauf durch die historische Altstadt von Rhens. Kopfsteinpflaster, das tut weh ! Aber die Stimmung ist hier sehr gut. Mal abgesehen vom Zieleinlauf, für mich der schönste Teil der Strecke.



Stadttor Rhens. Bildquelle Peter Struwe (Danke)



Der historische Ortskern von Rhens. Bildquelle : Peter Struwe (Danke!)

Kaum ist Rhens passiert, da folgt der kleine Anstieg von KM32. Normalerweise locker zu nehmen, aber nicht mit 32km in den Knochen. Mit kurzen Schritten geht es hinauf. Dranbleiben jetzt ! Nicht nachlassen. KM33 kommt und 4:38min/km steht auf der Uhr. Die Zeit ist mir inzwischen nicht mehr so wichtig. Ich will nur noch ordentlich durchkommen.



Schloss Stolzenfels. Bildquelle : Holger Weinandt (Danke!)

9km noch, das zieht sich endlos. Schon wieder jemanden aus der Sub3 Gruppe überholt, obwohl ich gefühlt nur noch über den Asphalt schleiche. Für KM36 brauche ich schon 4:50min/km. Die Königsbacher Brauerei ist in Sicht. Jetzt kann es nicht mehr lange dauern. KM37, 2:42:39 das bedeutet für eine versöhnliche Zielzeit unter 3:10 hätte ich noch gut 27 Minuten Zeit. Das müßte ich doch schaffen ! Die Strecke ist jetzt etwas abschüssig. Bald kommt Koblenz. KM38 immer noch 4:50min/km. Irgendwie diese letzten 4 KM noch unter 5 Minuten auf den Kilometer bleiben. Regen setzt jetzt noch ein. Na das passt ja ! Hinein in die Zusatzschleife an der Sporthalle am Oberwerth. Irgendwie müssen die fehlenden Kilometer vom Deutschen Eck ja gelaufen werden. Ein schlechter Ersatz ! Aber leider unvermeidbar dank Bauarbeiten am Rheinufer.



Leider wegen Bauarbeiten dieses Jahr nicht als Zielkulisse, das Deutsche Eck in Koblenz. Bildquelle : Holger Weinandt (Danke!)

Nochmal zu Iso Getränk gegriffen am letzten Versorgungsstand bei KM40 (2:57:14). Wieder zurück auf der Hauptstraße. Noch 2km. Zum Glück sind trotz dem stärker werdenden Regen noch ein paar Zuschauer an der Strecke. Irgendwie werde ich es wieder schaffen. Marathon Nr.23. Aber es war weit aus schwieriger als gedacht. KM41 3:02:12 steht zu Buche. Jetzt geb ich nochmal alles. Noch 500 Meter. Auf der linken Seite stehen Yvonne, bereits frisch geduscht vom Halbmarathon, Axel, Anke und feuern mich noch mal an. Der Zielbogen kommt näher. Was für eine Aktion, aber ich habe es geschafft. 3:07:15 das ist doch unterm Strich gar nicht so schlecht.
Ein paar Minuten später kommt auch Gabi als 4.Frau ins Ziel. Das ist nur 3.Wochen nach dem Rennsteig Super Marathon eine top Leistung. Ich glaube heute können wir noch ein paar Bierchen kippen.
Im Koblenzer Weindorf gibt es nach dem Duschen noch einen schönen Abschluss bei leckerem Essen, Bier und Wein.
Ein sehr schöner Tag, auch wenn es mal nicht so optimal läuft.